Kontinuum
Atelier für Malerei
Kontinuum

Vom Kristall
zum Pinselstrich.

Mineraloge und Verfahrenstechniker. Seit 2009 wieder an der Staffelei, autodidaktisch. 81 Arbeiten.

Quarz, Trepca
84 · Quarz, Trepca800 × 1000 mm · 2026
Ausgewählte Arbeiten

Einige Arbeiten.

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Das Atelier

Wo die Bilder entstehen.

Atelier
Atelier
Pigmente
Pigmente
Pinsel
Werkzeug
Tor
Am Haus
Die Frage ist nicht, was man betrachtet, sondern was man sieht.
Henry David Thoreau
Ich

Zwei Zusagen. Eine Entscheidung.

In den 80er Jahren: Aufnahme an der Kunstakademie und an der Hochschule. „Schließlich Entscheidung für die Naturwissenschaft." Dreißig Jahre später kam die Malerei zurück — in der Werkstatt eines Kirchenmalers.

Die ganze Geschichte
Mineralogie

Wissenschaft und Kunst

Zwei exakte Naturwissenschaften und ein menschliches Kulturprodukt — warum sie für mich lückenlos zusammenhängen und weshalb das Atelier KONTINUUM heißt.

Zum Text
Werkverzeichnis

81 Arbeiten — im wahren Größenverhältnis.

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MASSSTAB
1000 mm
Ich

Mineralogie —
oder mein Leben in Stichpunkten.

Jahrgang 1956, geboren in Nürnberg. Sammler von Mineralien und Kristallen seit der Kindheit, Besuch vieler Fundstellen, diese Schätze selbst zu finden.

Harald Wicht im Atelier
Harald Wicht im Atelier, Balzhausen
„Ich bin Autodidakt, was die Malerei betrifft."
1956

Nürnberg

Geboren in Nürnberg. Sammler von Mineralien und Kristallen seit der Kindheit — der Besuch vieler Fundstellen, um diese Schätze selbst zu finden.

Die Neugierde führte mich zur Naturwissenschaft, dem Studium der Mineralogie an der FAU in Erlangen.

70er Jahre

Aquarelle und Federzeichnungen

Anfertigung von Aquarellen und Federzeichnungen, Motive vorwiegend Landschaften und Kristalle.

80er Jahre

Zwei Zusagen, eine Entscheidung

Kurze Überlegungs-Phase: Graphik / Design oder Kunst studieren. Bewerbungen an Hochschule bzw. Kunstakademie — Aufnahme in beiden Häusern gegeben.

„Schließlich Entscheidung für die Naturwissenschaft."

Berufstätigkeit

Technische Keramik, weltweit

Ausnahmslos in der Industrie, tätig als Naturwissenschaftler: Herstellung von technischer Keramik, als Verfahrenstechniker im Anlagenbau, stets an der Front bei Neu-Entwicklungen, weltweit im Einsatz.

Mein Beruf forderte mich. Kunst, oder gar Malen, waren untergeordnet — ich bin Autodidakt, was die Malerei betrifft.

2009

Die Rückkehr zur Malerei

Neu-Orientierung meines Privatlebens: ich traf meine große Liebe. In neuem Umfeld angekommen, in den Arbeitsräumen eines Malermeisters bzw. eines Kirchenmalers, wirkten Werkzeuge, Farben und Pigmente permanent auf mich.

„Ich war beeindruckt! Ich war gefordert! Ich begann wieder zu Malen."

Heute

KONTINUUM

Mit den Jahren wuchs der Umfang meiner Mineralien-Sammlung, ebenso meine Fertigkeiten zu malen. Die Neigung zum Impressionismus und Expressionismus kristallisierte sich immer mehr heraus.

Von Mineralogie und Bergbau, über Verfahrenstechnik, Pigmenten und Kristallographie zur Kunst zu gelangen war für mich naheliegend. Der Name für mein Atelier lag auf der Hand.

Weitere Interessen bzw. Hobbies sind Klettern, Speläologie und Gemmologie. Jetzt im Ruhestand.

Balzhausen

Der Arbeitsplatz.

Blick in das Atelier von Harald Wicht in Balzhausen

Atelier Kontinuum, Balzhausen

Unter Tage, am Fels, unter dem Mikroskop

Die Schätze selbst finden.

Harald Wicht an einer Fundstelle
Sammeln an der Fundstelle
Maienschacht
Maienschacht
Harald Wicht bei einer Befahrung
Speläologie
Harald Wicht beim Klettern
Klettern
Stereolupe
Stereolupe
Edelstein-Mikroskop
Gemmologie
Mineralogie, Kristallographie und Kunst

Begriffe, die scheinbar nichts miteinander zu tun haben.

Mineralogie und Kristallographie — beides nüchterne Naturwissenschaften. Und daneben die Kunst.

Bergkristall-Gruppe aus der Sammlung
KONTINUUMBegriff aus der
Kristallographie

„etwas lückenlos
Zusammenhängendes"

„Von Mineralogie und Bergbau, über Verfahrenstechnik, Pigmenten und Kristallographie zur Kunst zu gelangen war für mich naheliegend!"

Mineralogie — eine exakte Wissenschaft, befasst sich, bis auf wenige Ausnahmen, mit anorganischen, natürlich entstandenen Komponenten der Erdkruste. Sie versucht die in der Natur ablaufenden Vorgänge zu verstehen, um die gewonnenen Erkenntnisse in Synthesen für industriell relevante Stoffe anzuwenden.

Kristallographie — ebenfalls eine exakte Wissenschaft, Teil-Gebiet der Mineralogie, befasst sich mit der Struktur, Entstehung oder Herstellung von Kristallen, ihren Eigenschaften und Anwendungsmöglichkeiten.

Kunst — ein menschliches Kulturprodukt, das Ergebnis eines kreativen Prozesses. Dafür ein ordnendes System zu finden ist schwierig. Gegenüber den Naturwissenschaften fehlen der Kunst die grundlegenden Parameter, welche allgemeingültige und unumstößliche Definitionen ermöglichen.

„Für Kunst gibt es keinerlei verbindliche, nachvollziehbare Aussage! Ist das denn nötig? Es ist nicht nötig! Es ist auch nicht möglich!"

FREIHEITSGRADEJe mehr Variablen,
umso vielfältiger
die Produkte

Je mehr Freiheitsgrade und Variablen ein System hat — hier die Kunst, die Malerei — umso vielfältiger können die daraus resultierenden Produkte werden, umso spannender, was noch alles kommen kann.

Die meisten der Mineralogen, fachbezogen in der Industrie tätig, haben keinen Bezug zum Gegenstand ihrer Arbeit. Mineralien sind nur ein Naturprodukt, ein Rohstoff, mehr nicht. Den manchmal wunderbar ausgebildeten Kristall-Stufen, Meister-Werken der Natur, wird keine Beachtung geschenkt.

Für andere aber ist das ein Traum, ein Einblick in eine andere Welt. Bei einer Recherche der Literatur über Malerei, wenn expressionistische Bilder beschrieben werden, gelangt man immer wieder an Passagen wie Struktur, kristallin oder Kristalle.

Das kann nur damit erklärt werden, dass sich Künstler immer wieder von der Natur inspirieren haben lassen, so auch hier, von Kristallen und Mineralien — Eindrücke und Phantasie verschmolzen, abstrakte Kompositionen resultierten.

Man muss Interesse haben, Phantasie haben, offen für Neues sein, und sich der Wirkung eines Bildes hingeben können — dann wird jeder für sich seine Kunst entdecken.

Aus der eigenen Sammlung

Aufnahmen aus der Sammlung.

Mineralstufe aus der Sammlung
Mineralstufe aus der Sammlung
Mineralstufe aus der Sammlung
Mineralstufe aus der Sammlung
Mineralstufe aus der Sammlung
Mineralstufe aus der Sammlung
Mineralstufe aus der Sammlung
Mineralstufe aus der Sammlung
Mineralstufe aus der Sammlung
Mineralstufe aus der Sammlung
Mineralstufe aus der Sammlung
Mineralstufe aus der Sammlung
Die Sammlung

Meister-Werke der Natur.

Vitrine der Mineraliensammlung

Aus der eigenen Sammlung

Die Frage ist nicht, was man betrachtet, sondern was man sieht.
Henry David Thoreau
Journal

Gedanken aus dem Atelier.

Notizen zu Fundstellen, Pigmenten und dem, was gerade auf der Staffelei steht.

Ordnung, Unordnung und die kubische Zelle
19. Mai 2026 · Kristallographie

Ordnung, Unordnung und die kubische Zelle

Zur Serie „Disordered cubic". Ein primitives kubisches Gitter ist die einfachste Ordnung, die man sich denken kann — und gerade ihre Störung macht sie malerisch interessant.

Epprechtstein — zurück am Steinbruch
2. Juli 2026 · Fundstellen

Epprechtstein — zurück am Steinbruch

Nach vielen Jahren wieder im Fichtelgebirge. Was sich verändert hat, was geblieben ist, und warum eine Fundstelle für mich immer zwei Bilder ergibt: eines im Kasten und eines auf der Leinwand.

Warum Fluorit sich nicht malen lässt
14. August 2026 · Pigmente

Warum Fluorit sich nicht malen lässt

Der Farbeindruck eines Fluorits entsteht durch Gitterfehler, nicht durch ein Pigment. Ein Maler hat diesen Weg nicht — er muss die Wirkung nachbauen, statt sie zu kopieren. Über den Unterschied zwischen Ursache und Eindruck.

Aktuelles

Neues aus Mineralogie und Kunst.

Meldungen aus Fachportalen, von Museen und Messen. Der vollständige Text steht jeweils beim Herausgeber.

  • 22.–25.10.2026 The Munich Show — Mineralientage München 2026 Messe München-Riem. Über 1.000 Aussteller und rund 45.000 Besucher — Europas größte Mineralienmesse. Die Börse läuft am 24. und 25. Oktober, 9–18 Uhr. munichshow.com
  • 2026 Slottait — neues Mineral aus der Grube Clara Neu beschrieben aus der Grube Clara im Schwarzwald, Baden-Württemberg. Eine der ergiebigsten Typlokalitäten Deutschlands. American Mineralogist
  • 2026 Zincostottit — Neubeschreibung aus Tsumeb Ein nicht-stöchiometrisches Mineral der Perowskit-Supergruppe, gefunden auf Kluftflächen der Grube Tsumeb, Namibia. Drei neue Arten allein aus Tsumeb. American Mineralogist
  • März 2026 Möglicherweise ein neues Mineral auf dem Mars Schwefel ist auf dem Mars häufig und bildet Sulfat-Minerale. Die extreme Trockenheit konserviert sie über Milliarden Jahre — ein Archiv früherer Umweltbedingungen. ScienceDaily
  • 2026 Bayan Obo erreicht 23 Typmineralien Fünf weitere Neubeschreibungen aus der Lagerstätte in der Inneren Mongolei. Ebenfalls ergiebig: Tolbatschik (5 neue Arten) und Långban in Schweden. American Mineralogist
  • 27. August 2026 Yayoi Kusama: Biografie Die Biografie von Yayoi Kusama (* 1929) beinhaltet alle wichtigen Werke, Ausbildung, Ausstellungen, ihre New Yorker Zeit, Erfindung von Installation und … ARTinWORDS
  • 27. August 2026 Amsterdam | Stedelijk Museum: Yayoi Kusama Gezeigt werden sowohl ikonische Werke als auch ältere Arbeiten, die in den Niederlanden noch nie zu sehen waren, aber auch neue Produktionen sowie einer … ARTinWORDS
  • 17. August 2026 Dresden | Albertinum: Ludwig Richter. Idylle als Utopie „Ludwig Richter. Idylle als Utopie“ im Albertinum Dresden beleuchtet das Werk des Dresdner Romantikers neu. Entdecken Sie Richters Weg von stimmungsvollen … ARTinWORDS
  • 17. August 2026 Dresden | Zwinger: Correggio. Berührend menschlich Die Ausstellung „Correggio – Berührend menschlich“ in der Gemäldegalerie Alte Meister Dresden rückt die Meisterwerke des italienischen Renaissance-Malers … ARTinWORDS
  • 28. Juli 2026 Riehen b. Basel | Fondation Beyeler: Louise Bourgeois Im Sommer 2027 zeigt die Fondation Beyeler mit rund 100 Werken die erste große Schweizer Überblicksausstellung zu Louise Bourgeois: Skulpturen, … ARTinWORDS
  • 28. Juli 2026 Riehen bei Basel | Fondation Beyeler: Elizabeth Peyton Im Herbst 2027 widmet die Fondation Beyeler der amerikanischen Malerin Elizabeth Peyton eine große Retrospektive. Gemeinsam mit der Künstlerin entwickelt, … ARTinWORDS

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